Archiv der Kategorie: Baby

Der Ein-Euro-Unterschied

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Der Ein-Euro-Unterschied

Wir stehen an der Kasse eines Indoor-Spielplatzes. Die Preisaushänge lassen uns schlucken, naja, wird sich schon lohnen. Wir kategorisieren uns also ein. Und dann bleibe ich mit den Augen an der Tabelle hängen. Da steht: „Kinder unter 3 Jahre 5,50 €“, und direkt darunter: „Behinderte Kinder 4,50 €.“

Sorry, I don’t get it… Aber dieser eine Euro, der hier den Unterschied machen soll, ärgert mich. „Ha!“, ruft es in mir,“der Spaß meiner Tochter ist also einen Euro weniger wert als der der ganzen Babies und Kleinstkinder hier?“ Ja, ich weiß, darum geht es nicht… trotzdem motzt die Stimme in mir weiter: „Und wenn wir jetzt 5,50€ bezahlen, darf sie dann mehr Spaß haben? Und wenn sie nicht behindert genug ist und all die Spielgeräte benutzen kann, die für die Kinder unter drei nicht geeignet sind, weil sie noch zu klein sind? Muss sie dann drauf zahlen? Und was ist mit behinderten Kindern unter 3, kriegen die einen Doppelrabatt?“

Ja, verdammt! Ich fühle mich auf den Schlips getreten. Ja, ich fühle mich veräppelt. Und sorry, ich bin vielleicht auch nicht politisch korrekt, denn generell finde ich Vergünstigungen und Nachteilsausgleiche für Menschen mit Behinderung gut und richtig. Aber bin ich die einzige, die sich da viele unfreundliche Fragen stellt?

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Mitten auf die Zwölf

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Eigentlich ist alles gut. Und dann kommt unsere Ärztin. Unsere mit den Jahren geprüfte und für gut befundene Kinderärztin. Unaufgeregt in Bezug auf Kind Nr. 2, ein Gegenpol zum hibbeligen Aktionismus der Klinik. Unsere medizinische Erdung. Die bei der U6 ohne mit der Wimper zu zucken ‚altersgemäß entwickelt‘ angekreuzt hat. Mit der Bemerkung: „Wir müssen ja nicht auch noch die Pferde scheu machen.“

Und dann kommt sie also. UNSERE  Ärztin und sagt: „Jetzt ist ein MRT noch nicht wichtig. Aber wenn es in einigen Jahren kognitiv so richtig losgeht, dann können Sie die klinische Anbindung sicher brauchen.“

Sagt sie, so nebenbei. Und ich, bis dahin auf so unbeschwerten Bahnen  kreisend, stürze ab. Vollkommen unerwartet und lande krachend auf dem Erdboden. 

Manchmal erwischts einen. Mitten auf die Zwölf. 

Mit offenem Visier

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Eigentlich mag ich keine Handlungsempfehlungen. Keine vermeintlich klugen Ratschläge, kein „Du solltest…“ oder „Ich an Deiner Stelle…“, zumindest nicht, wenn es um den Umgang mit Gefühlen geht. Es sei denn, es wird ausdrücklich eingefordert. 

So, und trotzdem will ich in diesem Beitrag eine Lanze brechen, Erfahrungen teilen….öh, einen Tipp geben?!? Naja, manchmal muss man seine Dos & Don’ts wohl etwas flexibler auslegen. Räusper.

Aber zur Sache. Als wir in der Schwangerschaft erfahren haben, dass bei Kind Nr.2 Auffälligkeiten vorliegen, ist erst einmal eine Welt zusammen gebrochen. Zunächst haben wir nur untereinander darüber gesprochen und als wir uns bereit fühlten, den Kreis auf die Familie und enge Freunde erweitert.

Groß war die Angst vor doofen Reaktionen, peinlichen Situationen und schmerzhaften Begegnungen. Doch im Laufe der Monate haben wir die Tür immer weiter geöffnet, Nachbarn davon erzählt, Menschen konfrontiert, die einfach mal nach dem Befinden des Kugelbauchs gefragt haben. Und irgendwann beschlossen, auch den Blog auf diese private Ebene zu erweitern.

Und hier nun das wunderbare Fazit und mein Appell: Ich kann mir gar nicht vorstellen, wo wir heute ohne all die großartigen Reaktionen und Menschen wären! Es gab viele, die spontan eigene Erfahrungen zu dem Thema berichteten, die bestärkende und verständnisvolle Worte übrig hatten, die uns Wege eröffneten oder sogar froh waren, dass endlich einmal jemand über „sowas“ berichtet. Und vor allem erhielten wir die Chance, durch viele Gespräche das Erlebte besser zu verarbeiten und in unserem neuen Sein anzukommen. 

Ganz besonders geholfen hat mir dabei die Reaktion einer tollen Frau, mit der ich vor viiielen Jahren die Schulbank drückte. Sie bat mich einfach darum, glücklich zu sein, wenn meine Kinder es sind, und dieMomente  mit Ihnen zu genießen, denn das Morgen kennt keiner. Danke dafür.

Und darum: Ja, es ist nicht Jedermannfraus Sache, über Intimes offen zu sprechen, es soll sogar Menschen geben, denen das gar nichts bringt. Wer aber aus Sorge vor blöden Reaktionen lieber nichts sagt und mit seinem Kummer alleine bleibt – bitte bitte, probiert es aus! Vielleicht erst ganz vorsichtig im kleinen Rahmen – ich glaube fest daran, dass Euer Gegenüber Euch überraschen wird!!!

Oder wie eine meiner liebsten Freundinnen zu sagen pflegt: „Visier runter, Leute!“

Sind wir nicht alle ein bisschen…Überraschungspaket?

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Nach der Geburt von Kind Nr.2 beschäftigte uns neben all den Sorgen immer wieder die Frage, wie wir Kind Nr.1 etwas erklären können, von dem wir nicht wissen, was es ist?  Und ob das überhaupt notwendig wäre? 

Während der ersten Monate hatte ich große Angst davor, dass der Große traurig sein könnte, wenn seine Schwester nicht so ist wie andere Babies. Doch umso länger ich meine Kinder beobachtete und sehen konnte, wie sie als Geschwister zusammenwuchsen, desto klarer wurde mir, dass Kinder keine Erwartungen an ein Menschenleben haben. Es sind wir Erwachsenen, die hadern. Im Gegenteil,  Kind Nr.1 zeigte mir etwas so Wichtiges: Ganz selbstverständlich nahm er unser Baby so wie es war. Und freute sich unendlich.

Seit der Geburt hatte ich schon viel mit ihm darüber gesprochen, dass nicht alle Menschen sich gleich entwickeln. Dass nicht jeder Dinge wie Sprechen oder Laufen lernt oder eben einen ganz eigenen Weg einschlägt. Für Kind Nr. 1 alles kein großes Thema.  

Nach einigen Monaten wuchs ein blödes Gefühl in mir. Immerhin begleiteten uns die Sorgen um das Baby ständig und ich war sicher, dass auch Kind Nr.1 diese spürte. Es kam mir so vor, als ob sich in unseren Alltag eine Heimlichkeit geschlichen hatte, die allein durch das Ungreifbare bedrohlich war. Sie stand im Weg herum, spürbar und trotzdem unbesprochen.

Also beschlossen wir, mit ihm über unsere Geschichte zu sprechen. Nicht über all die gruseligen Ängste, aber doch über die Fakten. Leider haperte es genau an diesen, gab es schlicht wenig, das wir ihm hätten sagen können, ohne Diagnose, ohne Prognose. Auch hier hatte ich wieder die Sorge, ob Kind Nr.1 damit umgehen könnte. Und wieder belehrte mich der damals Vierjährige eines Besseren.

In einer ruhigen Minute erzählte ich ihm von den Untersuchungen in der Schwangerschaft, und dass die Ärzte herausgefunden hatten, dass im Kopf von Kind Nr.2 einige Dinge anders gewachsen sind, als bei vielen anderen. Und dass wir deswegen nun eine Art „Überraschungspaket“ bekommen hätten, das sich vielleicht von anderen Babies etwas unterscheidet. Und dass wir darum oft bei Ärzten seien, die genau wissen wollten, was seine Babyschwester denn nun alles so könnte. 

Kind Nr.1 nahm die Botschaft gelassen, stellte einige Fragen darüber, wie die Ärzte das denn sehen könnten, zählte dann stolz auf, was Babyschwester schon alles kann und schloss mit stolzem Blick: „Mama, ich bin aber auch ein Überraschungspaket.“ 

Wie Recht er hat. Und wieviel man von diesen kleinen Menschen lernen kann.

Vom Menschsein

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Vom Menschsein

Übermorgen jährt sich die Geburt von Kind Nr. 2. Wow. Vor einem Jahr waren wir voller Vorfreude und hatten riesige Angst, was uns mit ihrer Geburt erwarten würde.

Wie werden die ersten Tage? Wird sie womöglich Krampfanfälle haben? Wird sie alleine trinken können? Funktionieren alle Organe, die Atmung, dürfen wir mit ihr bald nach Hause oder geht’s direkt weiter auf die Neonatologie? Und wie erklären wir das alles Kind Nr.1? 

In der Rückschau ist es so einfach: Was für ein Glück wir haben! Kind Nr. 2 ist weder auf Medikamente angewiesen noch auf Hilfsmittel, sie ist meistens fröhlich und die große Liebe ihres Bruders. Pünktlich zu ihrem ersten Geburtstag hat sie sogar einen Meilenstein erreicht: Sie kann sich selber hinsetzen und robbt gemächlich mit viele Pausen durch die Welt. Sie kann klatschen, deuten, sich verstecken und sich kaputt lachen, wenn sie gekitzelt wird. Sie hat großartige Hasenzähnchen und steht auf Essen. Jedes Essen. Sie lautiert nicht so wie andere Babies, aber ihre „oooooh“s und „üüüüüüühhhhh“s haben einen sehr besonderen Charme. 


Doch letztendlich geht es gar nicht um das, was sie kann, sondern um das, was sie mich Tag für Tag lehrt: Es geht nicht um mich. Ein Mensch wird gewünscht und geboren. Ein Mensch wird geliebt und geborgen, ein Mensch wächst heran. Und dabei soll er die Chance haben, der Mensch zu werden, der er ist. Nicht mehr und nicht weniger. 

Und ich werde mein Bestes geben, meinen Kindern dabei zur Seite zu stehen.

Mehr Zen

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Diese Warterei kostet mich Nerven! Mit inneren Engelszungen flüstere ich auf mich ein: „Bleib im Hier und Jetzt! Es kommt, wie es kommen soll! Es lässt sich nichts erzwingen!“ Blablabla. Und ich lenke mich ab und mache weiter und weiter und weiter. 

Und dann ballen sich diese Tage, diese endlosen Tage, an denen ich am liebsten laut schreien möchte: „Warum krabbelt sie noch nicht? Warum brabbelt sie nicht so wie alle anderen? Warum geht und geht es nicht weiter???“ Und dann ärgere ich mich über mich, meine Ungeduld und meine Undankbarkeit und fange wieder an zu flüstern: „Sieh sie doch an,  dieses wundervolle Geschöpf! Mit ihrem strahlenden, dreizahnigen Lachen und den Augen, aus denen Dir der Schalk entgegenspringt. Dieses verschmuste, verständige Wesen, das Dir so bedingungslos viel Liebe schenkt.“

Und dann geht es auf einmal weiter. Und sie lernt Neues und die Welt dreht sich wieder und alles ist leicht. Lieber Gott, ich brauche dringend mehr Zen.

Baby ablegen – die Fünfhundertsiebenunddrölfzigste…

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Schon bei Kind Nr. 1 war dieser Teil  des „Babyhandlings“ nicht unser Paradestück. Der Mann schleppte, ich stillte. Im Zwanzigminutentakt. Gefühlt. Bestimmt. Viele Monate. Und so feierten wir hart, ja:HART!, als Kind Nr.1 mit etwa zweieinhalb Jahren das erste Mal durchschlief. Nicht regelhaft, klar, aber immerhin doch das ein oder andere Mal.

Nun also Kind Nr. 2. Bislang lösten wir das Thema „Ablegen“ einfach durch stoisches Ignorieren. Und da unser Baby das abendliche alleinige Schlafen in seinem Bett doch tatsächlich auch nicht einforderte, lag es die letzten zehn Monate Abend für Abend bei dem Mann oder mir auf dem Bauch, welcher wiederum auf dem Sofa weilte. Naja, oder es war wach. Oder ähnliches.

Dass sich das nicht gerade förderlich auf die Kommunikation untereinander oder mit Dritten auswirkt, sei hier nur am Rande erwähnt. Vielleicht war es die verstörende Erinnerung an die Kaugummiabende mit Kind Nr.1, vielleicht wollten wir unser Baby nach dem Hin und Her der letzten Monate auch einfach noch nicht „ablegen“. 

Wie auch immer, heute hat die Vernunft Einzug gehalten -und die verwegene Lust, nach 19 Uhr in Zimmerlautstärke sprechen zu können, gesiegt: 

Wir haben sie abgelegt. An diesem Abend öfter, als in ihrem bisherigen Leben insgesamt. Auf auf in die Ära des Zwanzigminutentaktes!

Von Tagen

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In den letzten Monaten haben meine Tochter und ich viele medizinische Einrichtungen von innen gesehen: Praxen von Augenärzten, Pädaudiologen, Kardiologen, Neurologen, Physiotherapeuten, Osteopathen, Kinderärzten und immer wieder das SPZ. Sagen wir es so: Es hat nicht dazu beigetragen, dass sich das Leben gesünder anfühlt. Immerhin wissen wir jetzt (ironischerweise), dass es momentan keinen Handlungsbedarf gibt. 

Kind Nr. 2 ist ein ausgesprochen gut gelauntes Exemplar, das mir den Aktionismus der letzten Monate glücklicherweise nicht übel genommen hat. Vielleicht war dies mein Versuch, mich in der Welt des „Abwartens“ gegen ebendieses aufzulehnen. Erfolglos, denn es ist wie es ist, die Zeit wird zeigen, wohin es geht. Und ja, die Unterschiede zu Babys in ihrem Alter sind nicht von der Hand zu weisen. 

An manchen Tagen ist das unwichtig. Wenn sie die Welt neugierig erkundet, etwas Neues lernt, wir einfach „sind“. Dann ist es mir schnuppe, weil sie einfach so toll ist. Und dann sind da andere Tage. Die, an denen wir andere Babys treffen und es mir wie Schuppen von den Augen fällt, die, an denen sie vielleicht gerade nicht so viel will. Die tun weh. 

So ist es und so wird es wohl bleiben. Doch alle Tage haben eines gemein. Eine tiefe Dankbarkeit für dieses Kind, das so gut riecht, so herzbeflügelnd gluckst und mich von oben bis unten mit Stolz erfüllt.

Wenn der Hahn mit der Henne…

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Im Laufe der Schwangerschaft mit Kind Nr.2 hat sich der Große natürlich brennend für die Entstehung des Babys interessiert. Getreu dem Glaubenssatz „Er wird nur fragen, was er auch vertragen kann“, beantworteten wir geduldig alle Fragen zu Gebärmutter und Eierstöcken, Zellteilung und Gummibärchen, kauften Bücher von lyrisch bis wissenschaftlich, nahmen ihn mit zum Ultraschall und zeigten ihm auch den ein oder anderen Film im Internet. Auch Eizellen und Samenzellen, deren normaler Aufenthaltsort, Wettrennen durch den Eileiter und Befruchtung ließ Junior nicht aus. Lediglich die eine Frage, wie denn nun die Samenzelle in die Frau kommt, stellte er konsequent nicht.
Nun gut, dachte ich mir, das kommt wohl dann, wenn er soweit ist.

Etwa vor zwei Wochen kam es dann so: Familienfrühstück im Urlaub. Es gibt gekochte Eier. Und es ist vor acht Uhr morgens.

„Mama, essen wir jetzt eigentlich immer die Hühnerküken?“

„Nein, diese Eier hier sind entweder gar nicht befruchtet und auch nicht bebrütet. Daraus wäre kein Küken geworden.“

„Was?“

„Äh…“ Es folgt ein kleiner Ausflug zum Thema Schwangerschaft, Befruchtung, weißt Du nicht mehr…. Schweigen auf Seiten des Sohnemanns, anerkennender Blick des Mannes.

„Aber Mama! Wie kommt denn der Samen vom Hahn durch die Federn?“

Der Mann schnappt das Baby und murmelt etwas von Windel. Ich sehe, wie er sich beim Weggehen einen grinst. 

Ich atme tief durch. Da ist sie also, die Aufklärung meines ersten Kindes. Nicht mit Bienen und Blumen, nicht per Bravo. Nein, es dreht sich alles um Hahnenpenis und Hühnerscheide. Vor acht.

Nur eine halbe Stunde…

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Boah, müde! Das hatte ich vergessen. Nicht, dass man mit Baby dauermüde ist (wie könnte ich das vergessen…) – aber wie genau es sich anfühlt, das hatte ich doch vergessen. Naja. Heute durfte ich dann „Mittagsschlaf“ machen.

Nach zehn Minuten geht die Tür auf. Das große Kind „schleicht“ (im Zusammenhang mit Kind Nr. 1 scheint mir das ein gewagter Begriff) zum Bett. Ich kneife die Augen fest zu. Ich höre ihn schwer atmen, dann geht er wieder raus. Die Tür bleibt natürlich offen. 

Fünf Minuten später. Kind Nr. 1 betritt erneut das Schlafzimmer und trippelt zum Bett. Ich kneife wieder die Augen zu und versuche, nicht zu grinsen (oder wahlweise zu weinen). Das Bett wackelt, er klettert rauf, umrundet mich, lüftet auf einer Seite leise die Bettdecke und berührt mich sacht am Handgelenk. Süß, er streichelt mich. Ich bleibe standhaft bei meiner Schlafdarstellung.

Er klettert wieder runter, verlässt den Raum. Gerade überlege ich, ob ich jetzt gewonnen habe, da kommt er wieder rein. Diesmal so laut, dass ich schlafen noch nicht mal mehr spielen kann. „Mama!“ (Lustig, jetzt flüstert er.) „Ja!“ „Ich wollte mich nur für etwas entschuldigen.“ „Dafür, dass Du mich geweckt hast?“ „Nein, dafür…“ Er krabbelt um mich rum, nimmt mein rechtes Handgelenk und deutet auf eine Stelle, auf der jetzt ein  roter Filzstift-Strich prangt. „Du hast mich angemalt, als ich geschlafen habe?!?!“ „Joah. Lustig oder?“

Hmmmmnggggggggrrrrrttmmmmpppppffffffffggnnnnääääääääähh.