Baby ablegen – die Fünfhundertsiebenunddrölfzigste…

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Schon bei Kind Nr. 1 war dieser Teil  des „Babyhandlings“ nicht unser Paradestück. Der Mann schleppte, ich stillte. Im Zwanzigminutentakt. Gefühlt. Bestimmt. Viele Monate. Und so feierten wir hart, ja:HART!, als Kind Nr.1 mit etwa zweieinhalb Jahren das erste Mal durchschlief. Nicht regelhaft, klar, aber immerhin doch das ein oder andere Mal.

Nun also Kind Nr. 2. Bislang lösten wir das Thema „Ablegen“ einfach durch stoisches Ignorieren. Und da unser Baby das abendliche alleinige Schlafen in seinem Bett doch tatsächlich auch nicht einforderte, lag es die letzten zehn Monate Abend für Abend bei dem Mann oder mir auf dem Bauch, welcher wiederum auf dem Sofa weilte. Naja, oder es war wach. Oder ähnliches.

Dass sich das nicht gerade förderlich auf die Kommunikation untereinander oder mit Dritten auswirkt, sei hier nur am Rande erwähnt. Vielleicht war es die verstörende Erinnerung an die Kaugummiabende mit Kind Nr.1, vielleicht wollten wir unser Baby nach dem Hin und Her der letzten Monate auch einfach noch nicht „ablegen“. 

Wie auch immer, heute hat die Vernunft Einzug gehalten -und die verwegene Lust, nach 19 Uhr in Zimmerlautstärke sprechen zu können, gesiegt: 

Wir haben sie abgelegt. An diesem Abend öfter, als in ihrem bisherigen Leben insgesamt. Auf auf in die Ära des Zwanzigminutentaktes!

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